Düsseldorf verhängt erstes Bahnhofsverbot gegen gewalttätigen 31-Jährigen
Klaus-Günter SölzerDüsseldorf verhängt erstes Bahnhofsverbot gegen gewalttätigen 31-Jährigen
Die Düsseldorfer Polizei hat einem 31-jährigen Tunesier das Betreten des Bereichs um den Düsseldorfer Hauptbahnhof untersagt. Der örtliche Aufenthaltsverbot ist die erste Maßnahme dieser Art im Rahmen des „SiBu“-Projekts, das im September 2024 gestartet wurde, um die Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung zu verbessern.
Dem Mann werden 27 Gewalttaten vorgeworfen, von denen einige im und um den Bahnhof herum verübt wurden. Allein im August 2024 beging er in der Nähe des Worringer Platzes drei Körperverletzungen und einen Raub. Die Behörden erließen das Aufenthaltsverbot, um weitere Straftaten zu verhindern und die Öffentlichkeit zu schützen.
Das „SiBu“-Projekt konzentriert sich darauf, die Sicherheit und Ordnung im Bahnhofsbereich zu stärken. Die Polizei hat signalisiert, dass ähnliche Maßnahmen in anderen Fällen ergriffen werden könnten, falls erforderlich.
Das Aufenthaltsverbot stellt die erste Anwendung eines solchen Verbots im Rahmen der neuen Initiative dar. Ziel ist es, Kriminalität in diesem stark frequentierten Stadtteil zu verhindern und die Bevölkerung zu schützen. Die Behörden werden die Lage in den kommenden Monaten genau beobachten.






