Betrunkener Fahrer verursacht Kettenunfall bei Bochum-Riemke und flieht
Klaus-Günter SölzerBetrunkener Fahrer verursacht Kettenunfall bei Bochum-Riemke und flieht
Schwerer Verkehrsunfall in der Nähe der Autobahnausfahrt Bochum-Riemke
Um 11:23 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe der Ausfahrt Bochum-Riemke. Ein 51-jähriger Mann aus Recklinghausen war einem Fahrzeug aufgefahren, nachdem er einen Warnhänger übersehen hatte. Der Aufprall verursachte leichte Verletzungen und löste eine Kettenreaktion aus, bei der ein weiteres Auto beteiligt war.
Die Autobahnpolizei wurde alarmiert und nahm die Ermittlungen auf. Eine 63-jährige Frau aus Rain und ein 33-jähriger Mann aus Dortmund hatten aufgrund von Bauarbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Münster ihr Tempo verringert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW der Frau gegen einen vor ihr fahrenden Hyundai geschoben, wobei ihre Beifahrerin leicht verletzt wurde.
Der Fahrer aus Recklinghausen flüchtete von der Unfallstelle und verließ die Autobahn an der nächsten Ausfahrt. Später wurde er in Wuppertal aufgefunden, wo ein Alkoholtest einen Wert von fast 1,8 Promille ergab. Die Behörden stellten fest, dass er keinen gültigen Führerschein besaß und sein Fahrzeug nicht versichert war.
Der Mann wurde zur Polizeidienststelle gebracht, vernommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Auto wurde beschlagnahmt. Wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstößen gegen die Versicherungspflicht wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Ihm drohen mehrere Anklagepunkte. Sein Verhalten führte zum Unfall, und das Fehlen von Versicherungsschutz sowie eines gültigen Führerscheins verschärfen die rechtlichen Konsequenzen. Die Sperrung der Fahrbahn wegen der Bauarbeiten hatte zu den damaligen Verkehrsverhältnissen beigetragen.
