21 March 2026, 20:30

Berlins Tag der Clubkultur feiert im Oktober elektronische Musik in über 100 Events

Eine große Menge Menschen geht eine Straße entlang, die mit Zelten, Bäumen, Pfählen, Lichtern und einer Statue geschmückt ist, im Hintergrund sind Gebäude und ein bewölkter Himmel mit Ballons zu sehen während des Berliner Christopher Street Day.

Berlins Tag der Clubkultur feiert im Oktober elektronische Musik in über 100 Events

Berlins jährlicher Tag der Clubkultur kehrt diesen Herbst zurück – mit über 100 Veranstaltungen in der ganzen Stadt

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Vom 3. bis zum 12. Oktober feiert das Festival die Geschichte und den Einfluss elektronischer Musik in der Hauptstadt. Organisiert von der Clubkommission Berlin, bietet es ein buntes Programm – von legendären Clubs über Underground-Locations bis hin zu Filmvorführungen.

Den Auftakt macht der 3. Oktober mit zwei Highlights: Im Kwia am Neuköllner Maybachufer erkundet Bridging Walls: Stories in Sound die Verbindungen zwischen Musik und Berlins Geschichte. Am selben Abend wird Mark Reeders Kultdokumentation B-Movie gezeigt – ein filmisches Porträt des kreativen Aufbruchs nach dem Mauerfall.

Der Tag der Clubkultur blickt auch zurück auf Berlins Aufstieg zur Techno-Metropole. Nach 1989 wurden leere Fabriken und Lagerhallen in Bezirken wie Friedrichshain und Kreuzberg zu illegalen Clubs. Diese Orte boten DJs und Produzent:innen günstige, unregulierte Spielräume – fernab von kommerziellem Druck. In den 1990ern hatte sich daraus eine der weltweit bedeutendsten Szenen für elektronische Musik entwickelt.

In diesem Jahr umfasst das Programm Partys, Gesprächsrunden und Ausstellungen – veranstaltet von etablierten Clubs wie auch experimentellen Off-Spaces. Das vollständige Programm findet sich auf der offiziellen Festival-Website *tagderclubkultur.berlin*.

Das Festival unterstreicht die soziale und politische Bedeutung der Clubkultur für Berlin. Von den Anfängen in verlassenen Ost-Berliner Gebäuden bis zum heutigen globalen Ruf prägt die Szene bis heute die Identität der Stadt. Zehn Tage lang können Besucher:innen die Musik, Geschichten und Orte erleben, die sie geprägt haben.

Quelle