Berlin feiert mit Clubkultur und Filmfestivals 35 Jahre Wiedervereinigung
Norbert ThiesBerlin feiert mit Clubkultur und Filmfestivals 35 Jahre Wiedervereinigung
Berlin bereitet sich auf eine ereignisreiche Kulturwoche im Vorfeld des Tags der Deutschen Einheit vor. Von Filmfestivals bis hin zu offenen Moscheen bietet die Stadt bis zum 12. Oktober über hundert Veranstaltungen an. Die diesjährigen Feierlichkeiten erinnern zudem an 35 Jahre Wiedervereinigung – mit besonderem Fokus auf Clubkultur und öffentliche Zusammenkünfte.
In dieser Woche startet der sechste jährliche Tag der Clubkultur, der bis zum 12. Oktober stattfindet. Die Veranstalter haben mehr als hundert Events geplant, viele davon mit Bezug zu Themen wie Wiedervereinigung und gemeinsamer Geschichte.
Am Freitag feiert das Mubi-Filmfestival seine Berlin-Premiere im Silent Green Kulturquartier. Das dreitägige Festival eröffnet mit einer Rotlicht-Premiere von Kelly Reichardts The Mastermind. Noch am selben Abend zeigt der Event-Space Kwia am Maybachufer den Dokumentarfilm B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979–1989 von Mark Reeder.
Unterdessen bietet das Deutsche Historische Museum am Freitag kostenlose Führungen durch seine Ausstellung Wege in die Zukunft – Die Geschichte der nicht gewählten Alternativen an. Am Tag der Deutschen Einheit öffnen Berlins Moscheen zudem ihre Türen für Besucher – als Teil des bundesweiten Tags der offenen Moschee.
Auch außerhalb Berlins gibt es viel zu erleben: Die brandenburgische Stadt Teltow veranstaltet ein Stadtfest mit Livemusik und Feuerwerk. Die offiziellen Hauptfeierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit finden in diesem Jahr jedoch im Saarland statt.
Das Programm reicht von Filmvorführungen über historische Ausstellungen bis hin zu offenen Moscheen. Während Berlin und Brandenburg lokale Kultur in den Vordergrund stellen, übernimmt das Saarland die nationalen Gedenkveranstaltungen. Die meisten Aktivitäten enden bis zum 12. Oktober und beenden damit eine Woche des öffentlichen Austauschs.






