AfD distanziert sich von rätselhaftem Redner Alexander Eichwald nach umstrittenem Auftritt
Raymund LindauAfD distanziert sich von rätselhaftem Redner Alexander Eichwald nach umstrittenem Auftritt
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich von der rätselhaften Figur Alexander Eichwald distanziert. Seine jüngste Ansprache vor dem Jugendverband der Partei löste eine Kontroverse aus und warf Fragen nach seiner wahren Identität und seinen Motiven auf.
Eichwald trat bei einer Veranstaltung der AfD-Jugend auf und verwendete Begriffe wie „Parteigenossen“, während er zu einer „nationalen Pflicht“ aufrief, die deutsche Kultur vor fremden Einflüssen zu schützen. Sein Auftritt sorgte für Verwirrung – manche vermuteten dahinter eine satirische Aktion. Das Satiremagazin Titanic bekannte sich später dazu, ohne jedoch Beweise vorzulegen.
Über Eichwald ist wenig bekannt, außer seiner Selbstbeschreibung als russlanddeutscher Herforder. Zuvor hatte er unter dem Künstlernamen „Alex Oak“ parteinahe Musik auf Deezer veröffentlicht. Die AfD verurteilte daraufhin seine Inhalte und sein öffentliches Auftreten als unvereinbar mit den Werten der Partei.
Mittlerweile hat die Partei ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn eingeleitet. Trotz Ermittlungen bleiben Eichwalds Herkunft, Absichten und Hintergrund unklar. Seine kurze Verbindung zur AfD wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.
