17 June 2026, 17:32

42 Jahre Polizei-Dienst: NRW-IT-Chef Thomas Roosen geht in Rente

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

42 Jahre Polizei-Dienst: NRW-IT-Chef Thomas Roosen geht in Rente

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst von Nordrhein-Westfalen in den Ruhestand. Seine Karriere umfasste Stationen vom Streifenbeamten bis hin zur Führungsposition in der Behörde, wobei er sich über viele Jahre auf die Informationstechnologie spezialisierte. Das LZPD NRW bleibt für den Polizeieinsatz in Nordrhein-Westfalen unverzichtbar – oft wird die Behörde mit dem Satz „Ohne uns geht nichts“ beschrieben.

Roosen trat 1982 in die Polizei ein und spezialisierte sich später auf IT, bevor er die IT-Abteilung des LZPD NRW leitete. Unter seiner Führung durchlief die Organisation eine grundlegende Umstrukturierung der zentralen Polizei-IT-Systeme. 2020 übernahm er die Leitung des LZPD NRW, das am Hauptsitz in Duisburg rund 1.800 Mitarbeiter:innen beschäftigt und an über zehn weiteren Standorten in der Region vertreten ist.

Die Belegschaft setzt sich aus einem vielfältigen Mix an Fachkräften zusammen – nur ein Drittel sind Polizeibeamt:innen, während über 40 verschiedene Berufe vertreten sind. Innenminister Herbert Reul würdigte Roosens Verdienste in einer Abschiedsrede. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Astrid Ohde, die Leitende Regierungsdirektorin, kommissarisch die Führung des LZPD NRW.

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Roosen freut sich nun auf seinen Ruhestand, in dem er einfache Dinge genießen möchte – etwa Nachrichten und Verkehrsmeldungen zu hören, ohne sich Gedanken über den eigenen Arbeitsweg machen zu müssen. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen und prägenden Karriere in Polizei und IT-Management. Das LZPD NRW wird auch weiterhin seine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Polizeiarbeit im Land wahrnehmen.

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