03 April 2026, 02:29

16-Jähriger aus Münsterland wegen IS-Unterstützungsverdachts festgenommen und wieder freigelassen

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Wir fordern jetzt ein Ende der Polizeigewalt" auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schwarzen Rand, in einer modernen Schriftart.

Verdächtiger IS-Sympathisant wieder bei den Eltern - 16-Jähriger aus Münsterland wegen IS-Unterstützungsverdachts festgenommen und wieder freigelassen

Ein 16-Jähriger aus dem Münsterland wurde am Freitagabend unter dem Verdacht festgenommen, die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) zu unterstützen. Die Polizei durchsuchte das Elternhaus des Jugendlichen und nahm ihn in Gewahrsam, nachdem in sozialen Medien Beiträge mit extremistischem Inhalt entdeckt worden waren. Die Behörden bestätigten später, dass von dem Teenager keine akute Gefahr für die Öffentlichkeit ausgehe.

Die Festnahme erfolgte nach Hinweisen, wonach der Jugendliche IS-nahe Inhalte geteilt hatte, darunter auch Bilder von Waffen. Bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmten Beamte ein Mobiltelefon, ein Messer sowie mehrere Attrappen von Schusswaffen.

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Nach den Vernehmungen fanden die Ermittler keine rechtliche Grundlage für eine weitere Inhaftierung. Der Junge wurde in die Obhut seiner Eltern in Nottuln entlassen, wobei das Jugendamt über den Fall informiert wurde. Die Münsteraner Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf betonte, der Staat reagiere in solchen Fällen mit Sensibilität, Wachsamkeit und Schnelligkeit.

Trotz der Freilassung prüfen die Sicherheitsbehörden den Fall weiterhin. Der Jugendliche bleibt unter Beobachtung, auch wenn die Behörden derzeit von keiner konkreten Gefahr ausgehen. Die Ermittlungen laufen noch, und die Sicherheitsdienste überwachen die Situation genau. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter das Handy und die Waffenattrappen – werden im Rahmen der Untersuchungen analysiert. Auch das Jugendamt bleibt in den Fall eingebunden.

Quelle