08 May 2026, 04:30

121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt der Stadt

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit einem Banner, auf dem 'Berlin as Fuck' steht, mit Lautsprechern, Mikrofonstativen und einer feiernden Menge unten, die Hände hebt.

121 neue Deutsche: Feierliche Einbürgerung in Marl zeigt Vielfalt der Stadt

121 Menschen erhalten in feierlichem Akt die deutsche Staatsbürgerschaft

In einer Zeremonie in der Scharoun-Schule in Marl wurden insgesamt 121 Menschen offiziell als deutsche Staatsbürger vereidigt. Die Veranstaltung markierte die jüngste Gruppe neuer Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2025 – damit steigt die Gesamtzahl der Einbürgerungen in der Stadt in diesem Jahr auf 367. Unter den Neubürgern befanden sich auch 17 zuvor staatenlose Personen.

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Eröffnet wurde die Feier mit musikalischen Darbietungen von Stephan Arnold am Klavier und seiner Tochter Jule an der Violine. Anschließend überreichte Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, jedem neuen Staatsbürger persönlich die Einbürgerungsurkunde.

Als Geschenk erhielt jeder Teilnehmer zudem eine Ausgabe des Grundgesetzes sowie eine Collage für Kinder bis zwölf Jahre. Ruettgardt ermutigte die Anwesenden, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und ihren neuen Lebensabschnitt engagiert zu gestalten. Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen der Nationalhymne, gefolgt von einem Gruppenfoto.

Die diesjährigen Neubürger stammen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Die größten Gruppen kommen aus Syrien (56 Personen), der Türkei (16), Polen sowie Ägypten (jeweils vier). Marl selbst ist Heimat für rund 14.400 Einwohner mit Migrationshintergrund, die über 120 verschiedene Nationen repräsentieren.

Mit 121 neuen Staatsbürgern wächst die Gemeinschaft in Marl weiter. Insgesamt 367 Einbürgerungen im Jahr 2025 unterstreichen die multikulturelle Prägung der Stadt. Die Veranstaltung stand dabei sowohl für den formellen Akt des Bürgerwerdens als auch für die symbolische Aufnahme in die deutsche Gesellschaft.

Quelle