Zwei Berliner Mauerstücke finden neues Zuhause in Euskirchner Schulgarten
Klaus-Günter SölzerZwei Berliner Mauerstücke finden neues Zuhause in Euskirchner Schulgarten
Zwei Abschnitte der Berliner Mauer haben in Euskirchen ein neues Zuhause gefunden – im Naturgarten der Marienschule. Die Installation wurde durch Spenden und bürgerschaftliches Engagement ermöglicht und kostete die Schule keinen Cent. Die Schulleitung erhofft sich, dass die Mauerstücke an die deutsche Teilungsgeschichte erinnern und bei den Schülerinnen und Schülern Gespräche anregen.
Den Anstoß gab Schulleiter Michael Mombaur, der die Finanzierung durch mehrere Geldgeber sicherte. Den größten Beitrag leistete die Bethe-Stiftung mit 3.000 Euro, die Euskirchener Bürgerstiftung „Wir für euch“ unterstützte das Projekt mit weiteren 500 Euro.
Nach der erfolgreichen Spendenakquise wurden die Mauersegmente zur Schule transportiert und im Naturgarten aufgestellt. Mombaur betonte, dass die Stücke zum Nachdenken und zu einem Dialog über die Geschichte anregen sollen. Bei der feierlichen Enthüllung unterstrich Bürgermeisterin Sacha Reichelt die symbolische Bedeutung der Mauer und rief dazu auf, auch die mentalen Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschen weiter abzubauen.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte ohne finanzielle Belastung für den Förderverein der Schule. Durch Mombaurs Engagement wurden alle Kosten für Ankauf, Transport und Montage durch externe Zuwendungen gedeckt.
Die Mauerteile sind nun ein dauerhafter Bestandteil des Schulgeländes und werden als historisches Denkmal für Schüler und Besucher dienen. Das Vorhaben zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement sinnvolle Bildungsprojekte verwirklichen kann.






