23 May 2026, 06:24

Zeitzeuge berichtet über riskante Grenzübertritte an der innerdeutschen Grenze 1988

Die Grenze und die Sperrzone der DDR
                        Augenzeugenbericht bei der VHS

Zeitzeuge berichtet über riskante Grenzübertritte an der innerdeutschen Grenze 1988

Öffentlicher Vortrag zur innerdeutschen Grenze am 7. Oktober 2023 in Wesel

Am 7. Oktober 2023 findet in Wesel ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die innerdeutsche Grenze statt. Unter der Leitung von Ronald Schreyer widmet sich die Veranstaltung der Geschichte der Sperrzonen der DDR und des Grenzübergangs Marienborn. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck richtet den Vortrag mit dem Titel „Die Grenze und das Sperrgebiet der DDR: Der Fall des Grenzübergangs Marienborn“ aus. Er beginnt um 18:00 Uhr und endet um 19:30 Uhr im Hörsaal der VHS.

Schreyer wird aus erster Hand von seinen Erfahrungen berichten, wie er 1988 von Westdeutschland in die DDR einreiste. Seine riskanten Grenzübertritte dienten damals dem Ziel, seiner Familie nach seiner eigenen Ausweisung die Flucht in die Bundesrepublik zu ermöglichen. Zudem thematisiert der Abend den Alltag der Grenztruppen und der Bewohner in den Sperrgebieten.

Die Teilnehmer erwarten detaillierte Einblicke in den Bau und die Entwicklung der innerdeutschen Grenze. Bei Rückfragen steht die Öffentlichkeit die Telefonnummer 0281-203 2590 oder die Website www.vhs-wesel.de zur Verfügung.

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Der Vortrag bietet eine seltene Zeitzeugenperspektive auf das Leben entlang der DDR-Grenze. Schreyers persönliche Geschichte und historische Analysen werden kostenfrei präsentiert. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

Quelle