31 May 2026, 06:27

Wie Tim Raue in Berlins brutaler "36 Boys"-Bande um Respekt kämpfte

Promi-Koch Raue: Mein ganzer K├Ârper schreit: Lauf, Lauf, Lauf!

Wie Tim Raue in Berlins brutaler "36 Boys"-Bande um Respekt kämpfte

Tim Raue gehörte einst zu einer der gefürchtetsten Straßenbanden Berlins. Zwischen 14 und 16 Jahren war er das einzige deutsche Mitglied der „36 Boys“ in Kreuzberg. Die Bande verlangte absolute Loyalität – durch brutale Aufnahmerituale und gewalttätige Auseinandersetzungen mit verfeindeten Gruppen.

Die „36 Boys“ formierten sich, um in ihrem Viertel Anerkennung und Respekt zu erlangen. Der Preis für die Mitgliedschaft war hoch: Neue Rekruten mussten sich drei Minuten lang gegen zwei Bandenmitglieder behaupten. Raue unterzog sich dieser Prüfung, hielt die volle Zeit jedoch nicht durch. Obwohl geschlagen, floh er nicht – und bewies damit seinen Willen.

Zusammenstöße mit rivalisierenden Banden waren an der Tagesordnung und oft lebensgefährlich. Die „36 Boys“ zählten etwa 30 bis 40 Mitglieder, doch in den meisten Kämpfen waren sie in der Unterzahl. Gegner erschienen mitunter bewaffnet – mit Schlagstöcken oder Baseballschlägern –, was jede Konfrontation noch riskanter machte.

Später gab Raue zu, dass er in diesen Situationen oft am liebsten weglaufen wollte. Doch Rückzug war keine Option. Die Bandenkultur ließ weder Angst noch Zögern zu.

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Nach zwei Jahren endete Raues Zeit bei den „36 Boys". Seine Erfahrungen zeigen, zu welchen Extremen junge Menschen bereit sind, um dazuzugehören. Die gewalttätigen Rituale und Auseinandersetzungen der Bande hinterließen bei ihren Mitgliedern tiefe Spuren.

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