Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt
Ingetraut AustermühleAufgeschobene Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt
Ein Vermögensverwalter hat eine Bewährungsstrafe erhalten, nachdem er Anleger um mehr als zwei Millionen Euro betrogen hatte. Das Amtsgericht Münster verkündete am Freitag sein Urteil, nachdem der Angeklagte die Taten 2021 gestanden hatte.
Der Mann war wegen 39 Fällen von Betrug angeklagt. Er hatte das Geld seiner Kunden in hochriskante, spekulative Geschäfte investiert, um eigene finanzielle Verluste auszugleichen. Als diese Investitionen scheiterten, gestand er seinen Anlegern die Wahrheit.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsfrist von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte diese jedoch auf einen längeren Zeitraum. Zwei Monate der Strafe hatte der Verurteilte bereits verbüßt, als das Urteil verkündet wurde.
Die Bewährungsstrafe folgt auf die riskanten Investitionen des Angeklagten, durch die seine Kunden ihr gesamtes Kapital verloren. Die Entscheidung des Gerichts spiegelt die Schwere des Betrugs wider, der einen Schaden von über zwei Millionen Euro verursachte. Der Mann wird die restliche Bewährungszeit nun unter Aufsicht verbringen.






