SV Schonnebeck baut Schetters Busch aus – Regionalliga-Rückkehr rückt näher
Norbert ThiesSV Schonnebeck baut Schetters Busch aus – Regionalliga-Rückkehr rückt näher
SV Schonnebeck 1910 e.V. treibt Ausbau des heimischen Schetters Busch voran
Der Fußballverein SV Schonnebeck 1910 e.V. setzt seine Pläne zur Modernisierung der heimischen Sportanlage Schetters Busch um. Obwohl der Klub in der Saison 2023/2024 den Aufstieg in die Regionalliga schaffte, konnte der Wechsel aufgrund unzureichender Infrastruktur nicht vollzogen werden. Nun soll ein zurückgestuftes Ausbauprojekt die geforderten Standards erfüllen.
Ursprünglich hatten Verein und Stadtverwaltung eine umfassende Sanierung für die Regionalliga in Erwägung gezogen, entschieden sich jedoch für einen gezielteren Ansatz. Statt einer Komplettmodernisierung wurde der Bau einer neuen Stehplatz-Tribüne mit fünf Reihen genehmigt, die Platz für 800 Zuschauer bietet. Diese Lösung ergab sich nach Abwägungen zu Kosten und Praktikabilität.
Die Finanzierung der Tribüne, die auf etwa 1,26 Millionen Euro geschätzt wird, erfolgt über den Wirtschaftplan 2026 des Amts für Sport- und Badeanlagen. Baubeginn könnte 2027 sein – vorausgesetzt, die finalen Genehmigungen liegen vor. Zum Projekt gehört zudem die Umgestaltung bestehender Parkplätze sowie der Neubau von 28 weiteren Stellflächen.
Unterdessen spielt die erste Herrenmannschaft des Vereins weiterhin in der Oberliga Niederrhein. In der aktuellen Saison 2025/2026 – derzeit am 24. Spieltag – führt VfB Hilden die Tabelle an, während der Meister der Vorsaison 2023/2024, Sportfreunde Baumberg, eine schwierige Spielzeit durchlebt. Den Titel in der Saison 2024/2025 sicherte sich die SSVg Velbert.
Die Aufwertungen am Schetters Busch sollen SV Schonnebeck in den kommenden Jahren den Regionalliga-Anforderungen gerecht werden lassen. Mit der neuen Tribüne und verbesserten Parkmöglichkeiten wird die Anlage sowohl Spielern als auch Fans bessere Bedingungen bieten. Der Klub bleibt darauf fokussiert, seinen Platz in höheren Ligen zu festigen – bei gleichzeitiger Stärkung der heimischen Infrastruktur.






