Schwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Norbert ThiesSchwerverletzter nach ICE-Unfall am Bahnhof Leichlingen durch Handy-Ablenkung
Ein 27-jähriger Mann wurde bei einem Unfall am Bahnhof Leichlingen schwer verletzt, nachdem er von einem mit hoher Geschwindigkeit fahrenden ICE-Zug erfasst worden war. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, dem 13. November, gegen 17:25 Uhr, als das Opfer durch sein Handy abgelenkt zu nah an der Plattformkante stand.
Der Mann erlitt eine schwere Kopfverletzung und wurde per Rettungshubschrauber in die nächstgelegene Universitätsklinik zur Notfallbehandlung geflogen. Augenzeugen berichteten, dass der Zugführer eine Notfallwarnung auslöste und eine Vollbremsung einleitete, der Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindert werden konnte.
Nach dem Unfall wurde die Bahnstrecke zwischen Leverkusen-Opladen und dem Bahnhof Leichlingen vorübergehend gesperrt. Die Behörden leiteten umgehend Ermittlungen ein, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.
Die Bundespolizei gab im Anschluss eine dringende Warnung an Fahrgäste heraus und wies auf die Gefahren von Unachtsamkeit in der Nähe von Gleisanlagen hin. Zwar liegen keine genauen Statistiken zu ähnlichen Vorfällen vor, doch deutsche Bahnbetreiber haben wiederholt auf die Sicherheitsrisiken hingewiesen, die mit Ablenkung auf Bahnsteigen einhergehen.
Das Opfer befindet sich weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei appelliert weiterhin an Reisende, in der Nähe von Bahnsteigen wachsam zu bleiben und die Nutzung von Mobilgeräten in gefährlichen Bereichen zu vermeiden. Die Strecke wurde inzwischen wieder freigegeben, doch der Vorfall dient als Mahnmal für die möglichen Folgen von Leichtsinn im Umgang mit Hochgeschwindigkeitszügen.






