25 May 2026, 00:34

Schwerer Wildunfall in Rösrath: Ausweichmanöver endet mit Verletzten und 10.000 Euro Schaden

POL-RBK: Rosrath - Vorsicht vor Wildtieren - Verkehrsunfall mit zwei leicht Verletzten nach Ausweichmanöver

Schwerer Wildunfall in Rösrath: Ausweichmanöver endet mit Verletzten und 10.000 Euro Schaden

Verkehrsunfall auf der Hofferhofer Straße in Rösrath nach Ausweichmanöver vor einem Reh

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Am Sonntag, dem 8. Oktober 2023, ereignete sich gegen 16:50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Hofferhofer Straße in Rösrath. Eine Autofahrerin wich einem über die Straße laufenden Reh aus, verlor dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug und verursachte einen Unfall mit Verletzten sowie erheblichen Sachschaden. Die Polizei warnt seitdem vor einer Zunahme von Wildunfällen im Herbst.

Betroffen war eine 70-jährige Anwohnerin, die mit einem VW auf der Kreisstraße 23 unterwegs war. Als ein Reh die Fahrbahn überquerte, versuchte sie auszuweichen. Durch das abrupten Manöver kam sie von der Straße ab und kollidierte.

Bei dem Unfall wurden zwei Frauen leicht verletzt. Die Fahrerin und ihre 87-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt – der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt – und musste abgeschleppt werden.

Die Behörden betonen die erhöhte Wildunfallgefahr im Herbst. Schlechte Sichtverhältnisse und verstärkte Tieraktivitäten erhöhen das Risiko. Die Polizei rät Autofahrern, die Geschwindigkeit zu reduzieren, besonders auf die Fahrbahnränder zu achten und bremsbereit zu sein.

Falls Wild auf die Straße läuft, sollten Fahrer keinesfalls abrupt ausweichen. Stattdessen wird empfohlen, kontrolliert zu bremsen und – wenn ein Zusammenstoß unvermeidbar ist – das Lenkrad festzuhalten. Zudem raten die Beamten, zwischen Oktober und Ostern auf Winterreifen umzusteigen, um bei schwierigen Straßenverhältnissen besseren Halt zu haben.

Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Vorsicht auf Landstraßen. Autofahrer werden aufgefordert, besonders in der Dämmerung und bei Morgengrauen wachsam zu sein, wenn Wildtiere besonders aktiv ist. Die Polizei beobachtet die Lage weiterhin und gibt Sicherheitshinweise, um weitere Unfälle zu verhindern.

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