Sanierung der Ruhrbrücke: Modernisierung für mehr Sicherheit und Langlebigkeit
Klaus-Günter SölzerSanierung der Ruhrbrücke: Modernisierung für mehr Sicherheit und Langlebigkeit
Die Fußgängerbrücke zwischen Kupferdreh und Heisingen, die über die Ruhr führt, steht vor einer umfassenden Sanierung. Das rund 774.000 Euro teure Projekt soll die Konstruktion modernisieren, während sie für Fußgänger und Radfahrer durchgehend nutzbar bleibt. Seit 1984 ausschließlich für Fuß- und Radverkehr freigegeben, ist die Brücke ein zentraler Bestandteil des Erholungsgebiets am Baldeneysee.
Im Rahmen der Sanierung sind umfangreiche Änderungen am Design der Brücke vorgesehen. Die Geländerhöhe wird auf 1,30 Meter erhöht, was die Sicherheit der Nutzer verbessert. Im Bereich des Schifffahrtskanals werden alle Vorsprünge entfernt, um eine glattere Passage zu schaffen.
Die Anzahl der Aussichtsplattformen wird reduziert, die verbleibenden jedoch auf 1,30 Meter verbreitert. Große Teile der Holzkonstruktion werden zudem erneuert, wobei einige Abschnitte durch andere Materialien ersetzt werden. Die Ausschreibung für die Bauarbeiten soll in Kürze beginnen.
Die Verantwortlichen betonen, dass die Maßnahmen den Fuß- und Radweg rund um den Baldeneysee nicht beeinträchtigen werden. Seit ihrer Umwidmung 1984 ist die Brücke eine feste Route für Freizeitaktivitäten.
Nach Abschluss der Arbeiten wird die Brücke über modernisierte Geländer, weniger, aber breitere Aussichtsplattformen verfügen. Die Änderungen zielen darauf ab, Sicherheit und Langlebigkeit zu erhöhen, ohne ihre Bedeutung für das lokale Freizeitnetz zu schmälern. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 774.000 Euro.






