14 April 2026, 22:29

Rasante Verfolgungsjagd nach gestohlenem Mercedes-Sprinter-Camper endet mit Crash

Eine belebte Straße mit einem Lastwagen, mehreren Fahrzeugen, Fußgängern, einem Strommast mit Drähten, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rasante Verfolgungsjagd nach gestohlenem Mercedes-Sprinter-Camper endet mit Crash

Gestohlener Mercedes-Sprinter-Camper führt Polizei auf rasante Verfolgungsjagd

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags löste ein gestohlener Mercedes Sprinter eine spektakuläre Verfolgungsjagd aus, die in Dortmund begann und erst nach über 160 Kilometern in einem Unfall endete. Der 18-jährige Tatverdächtige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.

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Der Diebstahl wurde kurz nach Tagesanbruch am 30. Oktober gemeldet. Der Besitzer bemerkte das Fehlen des Campers in der Kullrichstraße in Dortmund und ortete das Fahrzeug mithilfe einer Handy-App. Das Signal führte die Polizei auf die Autobahn A2 bei Rheda-Wiedenbrück.

Die Dortmunder Beamten alarmierten Kollegen in Bielefeld, als der Sprinter in deren Zuständigkeitsbereich fuhr. Als die Polizisten den Transporter auf der Autobahn entdeckten und zum Anhalten aufforderten, gab der Fahrer stattdessen Gas und flüchtete.

Die Verfolgung endete erst, als der Verdächtige kurz nach Überschreiten der Landesgrenze nach Niedersachsen die Kontrolle verlor. Der Camper beschädigte dabei mehrere andere Fahrzeuge, bevor er zum Stehen kam – mittlerweile als nicht mehr verkehrssicher eingestuft. Die Polizei beschlagnahmte den zerstörten Wohnwagen an der Unfallstelle.

Die Beamten nahmen den 18-jährigen Fahrer fest, einen polnischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Ein vorläufiger Drogentest fiel positiv aus. Später stellte sich heraus, dass er über keinen gültigen Führerschein verfügte.

Dem Beschuldigten drohen nun zahlreiche Anklagepunkte, darunter Fahrzeugdiebstahl, Fahren ohne Führerschein und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. Weitere Vorwürfe lauten auf Gefährdung des Straßenverkehrs, illegales Straßenrennen und Urkundenfälschung. Die Ermittlungen der Bielefelder Behörden und der niedersächsischen Polizei dauern an.

Quelle