20 April 2026, 14:35

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern und einem Lichtmast, mit dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall löste Hunderte von Beschwerden aus und führte zur Identifizierung eines 44-jährigen Ortsansässigen als Hauptverdächtigen.

Die Ermittlungen begannen, als das Video in sozialen Netzwerken verbreitet wurde und zu sehen war, wie der Hund mehrfach geschlagen wird. Die öffentliche Empörung war groß – Hunderte von Hinweisen und offiziellen Anzeigen gingen bei den Behörden ein. Die Polizei reagierte mit der Beantragung eines richterlichen Durchsuchungsbefehls für die Wohnung des Verdächtigen.

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Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Beamten den Belgischen Schäferhund und brachten ihn in ein Tierheim, wo er nun versorgt wird. Der 44-jährige Dortmunder bleibt unterdessen wegen möglicher Verstöße gegen das deutsche Tierschutzgesetz in Untersuchung.

Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, das Video nicht weiterzuverbreiten, und warnten, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Der Fall bleibt weiterhin offen, während die Polizei weitere Beweise sammelt.

Die Identität des Verdächtigen wurde bestätigt, der Hund befindet sich inzwischen in Obhut. Die Ermittler betonen, dass Eigeninitiative im Sinne von Selbstjustiz illegal ist, und kündigten an, dass mit Fortschreiten des Verfahrens weitere Updates folgen werden.

Quelle