Polizei Altena jagt Motorradfahrer ohne Führerschein und falschem Kennzeichen
Raymund LindauPolizei Altena jagt Motorradfahrer ohne Führerschein und falschem Kennzeichen
Polizei in Altena verschärft Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne
Die Beamten in Altena haben im Zuge der Aktion „Konzentration im Verkehr“ die Verkehrskontrollen intensiviert. Die Maßnahme ist Teil einer europaweiten Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und richtet sich insbesondere gegen Ablenkung am Steuer sowie andere Verstöße. Bei den Kontrollen wurden zahlreiche Vergehen registriert – darunter Rasen, Rotlichtverstöße und eine spektakuläre Motorradverfolgung.
Ziel der Kontrollen war es von Anfang an, Unfälle zu verringern, die durch Unaufmerksamkeit – vor allem durch die Nutzung von Handys – verursacht werden. Zwölf Autofahrer mussten jeweils 100 Euro Strafe zahlen, weil sie während der Fahrt ihr Telefon benutzt hatten. Hinzu kamen in jedem Fall Bearbeitungsgebühren und ein Punkt in Flensburg.
Ein 20-jähriger Motorradfahrer löste eine rasante Verfolgungsjagd aus, als er versuchte, eine Polizeikontrolle zu umgehen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und konnte schließlich gestoppt werden. Die Ermittlungen ergaben, dass er keinen Führerschein besaß, ein gefälschtes Kennzeichen führte und nicht versichert war. Nun wird gegen ihn wegen mehrerer Delikte ermittelt, darunter illegales Rennen und Steuerhinterziehung. Zudem wird das Hauptzollamt Dortmund über den Verstoß gegen die Kfz-Steuer informiert.
An anderen Stellen missachteten fünf Autofahrer rote Ampeln, während elf Fahrer in der Nähe der Bahnhofstraße wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten wurden. Acht von ihnen erhielten sofortige Bußgelder, drei müssen mit offiziellen Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen. Fünf weitere Kraftfahrer verloren ihren Führerschein, nachdem festgestellt wurde, dass sie ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs waren.
Die Altenaer Polizeiaktion hat bereits zu Bußgeldern, Fahrverboten und weiteren Ermittlungen geführt. Die Behörden werden weiterhin gefährliches Verhalten im Straßenverkehr ahnden, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Ergebnisse der Kontrollen fließen in die europaweite „Roadpol“-Initiative ein.






