07 April 2026, 12:37

ÖPNV in NRW wird 2026 teurer – doch nicht überall gleich stark

Plakat mit einem Zug auf einem hellgelben Hintergrund mit schwarz-weißem Karomuster, mittig unter dem Text "Schweizerische Nordbahn in Baden, Deutschland" in fetter schwarzer Schrift mit einem dekorativen Rahmen.

Bus- und Bahnfahrten in NRW werden an vielen Stellen ab 2026 teurer - ÖPNV in NRW wird 2026 teurer – doch nicht überall gleich stark

Öffentliche Verkehrsmittel in Nordrhein-Westfalen werden Anfang 2026 teurer – doch nicht überall gleich stark

Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen steigen Anfang 2026, wobei einige Regionen geringere Erhöhungen verzeichnen werden als andere. Die Anpassungen folgen kürzlichen Änderungen im WestfalenTarif sowie bevorstehenden Reformen in den Verkehrsverbünden VRS und AVV. Nicht alle Tarife werden angehoben – bestimmte Rabatte und Ticketarten bleiben vorerst geschützt.

Die letzte Preiserhöhung im WestfalenTarif trat am 1. August 2025 in Kraft. Zum 1. Januar 2026 sind dort nur moderate Steigerungen vorgesehen, die unter denen anderer Gebiete liegen.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat eine durchschnittliche Tariferhöhung von 4,9 Prozent ab dem 1. Januar 2026 beschlossen. Im restlichen Nordrhein-Westfalen fällt die durchschnittliche Steigerung mit 1,9 Prozent geringer aus. Der eezy.nrw-Tarif für Gelegenheitsfahrer wird zeitgleich um 2,2 Prozent teurer.

Das Deutschlandticket, das derzeit 58 Euro pro Monat kostet, steigt zum 1. Januar 2026 auf 63 Euro. Dies entspricht dem allgemeinen Trend steigender Kosten, wobei einige Rabatte weiterhin gelten.

In den Verkehrsverbünden VRS und AVV wird eine Tarifreform die Preisstruktur vereinfachen, indem die Anzahl der Tarifstufen reduziert wird. Zunächst bleiben fünf Stufen erhalten, bis 2028 sollen es nur noch vier sein. Zudem entfällt ab dem 1. Juni 2026 die Tarifgrenze zwischen Köln und Aachen, was Fahrten zwischen beiden Städten verbilligt. Der günstige Kurzstreckentarif in diesen Regionen bleibt mindestens bis 2028 unverändert.

Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) wird seine konkreten Preisanpassungen für den 1. Januar 2026 auf seiner Verbandsversammlung am 26. November finalisieren.

Fazit: Für die meisten Fahrgäste werden die Kosten ab Anfang 2026 steigen, doch einige Reformen zielen auf eine vereinfachte Tarifgestaltung ab. Das Deutschlandticket kostet dann 63 Euro monatlich, während die regionalen Anpassungen variieren. Rabatte auf Kurzstreckenfahrten in den Verbünden VRS und AVV bleiben bis 2028 bestehen.

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