07 June 2026, 04:25

Mönchengladbach trotzt dem Wohnungsbau-Rückgang mit Rekordzahlen 2025

Bau von Wohnungen in NRW sinkt    Moenchengladbach baut mehr Apartments

Mönchengladbach trotzt dem Wohnungsbau-Rückgang mit Rekordzahlen 2025

Mönchengladbach verzeichnet starken Anstieg im Wohnungsbau – entgegen dem landesweiten Rückgang in Nordrhein-Westfalen

Mönchengladbach hat einen deutlichen Anstieg beim Wohnungsbau verzeichnet und damit dem allgemeinen Rückgang in Nordrhein-Westfalen getrotzt. 2025 wurden in der Stadt 758 Wohnungen fertiggestellt – fast dreimal so viele wie im Vorjahr. Dieses Wachstum ist Teil der laufenden Initiative „Wohnen für alle“, die 2023 ins Leben gerufen wurde, um bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum zu fördern.

Der Wohnungsbau-Schub der Stadt begann mit der Wohnungsbauoffensive 2023, für die rund 43 Millionen Euro in das städtische Wohnungsunternehmen flossen. Bis 2025 stieg die Bauquote Mönchengladbachs auf 28,4 Wohnungen pro 10.000 Einwohner – damit liegt die Stadt auf Platz drei unter den kreisfreien Städten und 43 Prozent über dem Landesdurchschnitt.

Dagegen verzeichnete Nordrhein-Westfalen einen Rückgang der Fertigstellungen um 9,4 Prozent auf nur noch 37.185 Wohnungen – der niedrigste Stand seit 14 Jahren. Steigende Kreditzinsen, hohe Baukosten und weniger Baugenehmigungen trieben den landesweiten Rückgang voran.

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Mönchengladbach bewilligte 2025 zudem 43,2 Millionen Euro an Fördermitteln für 218 Wohneinheiten – fast so viel wie im Rekordjahr 2024. Die Auslastung des Sozialwohnungsbudgets kletterte 2024 auf 274 Prozent, nach nur 5 Prozent im Jahr 2021. Oberbürgermeister Felix Heinrichs führte den Erfolg auf konsequente Stadtplanung und gezielte Investitionen zurück.

Durch die Maßnahmen entstanden mehr bezahlbare und barrierefreie Wohnungen, zugleich wurden innerstädtische Gebiete aufgewertet. Mit einer Bauquote, die den Landesdurchschnitt deutlich übertrifft, könnte Mönchengladbachs Ansatz als Vorbild für die Bewältigung von Wohnungsmangel dienen. Die fortgesetzte Förderung und strategische Ausrichtung der Initiative lassen auf weiteres Wachstum in den kommenden Jahren schließen.

Quelle