31 March 2026, 02:27

Mönchengladbach investiert Millionen in Energiemanagement trotz steigender Kosten

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Mönchengladbach investiert Millionen in Energiemanagement trotz steigender Kosten

Mönchengladbach baut Energieüberwachungs- und Managementteam aus – bei steigenden Kosten und stabilem Verbrauch

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Die Stadt Mönchengladbach hat ihr Team für Energieüberwachung und -management erweitert, während sie mit steigenden Kosten und einem weitgehend konstanten Energieverbrauch konfrontiert ist. Für die kommunalen Gebäude gab die Stadt 2024 rund 10,7 Millionen Euro für Energie aus – ein Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieb der CO₂-Fußabdruck dieser Liegenschaften mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.

Der Energieverbrauch im Jahr 2024 zeigte gemischte Trends: Der Verbrauch an Heizöl stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden, was vor allem auf Lagerbestände aus dem Jahr 2022 zurückzuführen ist. Der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden stabil und verzeichnete lediglich einen leichten Rückgang von 2 Prozent gegenüber 2023. Der Stromverbrauch in den städtischen Gebäuden hielt sich bei 13,32 Millionen Kilowattstunden – wobei Schulen allein 49 Prozent des gesamten Stroms und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs ausmachten.

Eine umfassende Modernisierung der Beleuchtung kostete die Stadt etwa 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Installation von Lüftungsanlagen sowie die Prüfung von Solaranlagen. Zwölf Schulen wurden bereits für Heizungssanierungen oder den Einbau von Wärmepumpen ausgewählt, finanziert durch Mittel der KfW und bundesländergemeinsame Initiativen.

Zusätzliche Verbesserungen umfassen den Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Systeme. Auch Wasser- und Wärmezähler sollen in eine zentrale Datenplattform integriert werden, um die Überwachung zu vereinfachen.

Mit ihren Investitionen in das Energiemanagement strebt die Stadt langfristig Kostensenkungen und eine Reduzierung der Emissionen an. Geplante Projekte wie Heizungssanierungen und die Einführung digitaler Zähler zielen auf nachhaltige Effizienzgewinne ab. Da Schulen ein zentraler Schwerpunkt sind, werden die Maßnahmen in den kommenden Jahren sowohl den Verbrauch als auch die Betriebskosten beeinflussen.

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