MERIAN Reisefestival in Wiesbaden startet mit Chaos und Charme
Ingetraut AustermühleMERIAN Reisefestival in Wiesbaden startet mit Chaos und Charme
Das erste MERIAN Reisefestival öffnet mit gemischten Reaktionen in Wiesbaden
Am Wochenende hat das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden seine Tore geöffnet. Von Samstag bis Montag sollte die Veranstaltung Reisende, Referenten und Aussteller zusammenbringen – für Austausch, Inspiration und Unterhaltung. Doch trotz der ehrgeizigen Ziele hatte das Festival einen holprigen Start: Einige Besucher fanden am ersten Tag nur schwer den Eingang.
Bei der Ankunft herrschte zunächst Verwirrung, da weder Schilder noch Banner den Weg wiesen. Im Inneren der Messehalle blieb die Stimmung gedämpft, die meisten Aktivitäten konzentrierten sich auf die Essensstände. Das Programm selbst bot jedoch eine breite Palette an Vorträgen – von nahen Zielen wie Wiesbaden-Rheingau bis hin zu fernen Destinationen wie Costa Rica, Afrika oder Alaska.
Auf zwei Bühnen traten bekannte Persönlichkeiten auf, darunter der Literaturkritiker Denis Scheck, die Reiseexperten Aaron und Achill Moser sowie der Abenteurer Jonas Deichmann. Lokale Aussteller wie die Buchhandlung Angermann oder der Rheingau Affineur präsentierten reisebezogene Produkte und Dienstleistungen. Ein Highlight war die Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, bei der sogar die Wiesbadener Weinkönigin mitwirkte – zur Belustigung des Publikums.
Der Eintritt kostete 25 Euro pro Tag oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket. Einige Besucher hinterfragten, ob der Preis angemessen für das gebotene Erlebnis sei.
Nach drei Tagen mit Vorträgen, Vorführungen und Ausstellungen ging das Festival zu Ende. Die Veranstalter wollten Reisende inspirieren und informieren, doch die Meinungen über das Preis-Leistungs-Verhältnis gingen auseinander. Die Mischung aus regionalen und internationalen Themen gab den Besuchern jedoch auch nach dem Ende noch reichlich Gesprächsstoff.






