25 April 2026, 10:30

Logistik-Pionier ten Hompel investiert in Start-up für KI-gestützte Supply-Chain-Lösungen

Großes Industriegebäude mit gestapelten Kisten, Kränen, Zaun, Stützpfählen und einer fernen Wand in einer Fertigungseinrichtung.

Logistik-Pionier ten Hompel investiert in Start-up für KI-gestützte Supply-Chain-Lösungen

Professor Michael ten Hompel, einer der führenden Köpfe der deutschen Logistikbranche, steigt bei der Logistikbude GmbH als Gesellschafter ein. Seine Investition unterstreicht das Vertrauen in die Technologie des Start-ups und dessen Potenzial, das Supply-Chain-Management grundlegend zu verändern. Der Schritt folgt auf eine Karriere, die von Innovationen in der Intralogistik und KI-gestützten Lösungen geprägt ist.

Ten Hompel gründete 1988 gemeinsam die GamBit GmbH – heute Teil von Vanderlande Industries – und führte das Unternehmen bis 2000 als geschäftsführender Gesellschafter. Als Pionier der Shuttle-Technologie in der Intralogistik leitete er später das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML). Für seine Verdienste in diesem Bereich wurde er 2023 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Aktuell hat er eine Seniorprofessur an der Technischen Universität Dortmund inne und ist Mitglied im Vorstand des Lamarr-Instituts für Künstliche Intelligenz. Seine Entscheidung, Logistikbude zu unterstützen, passt zu seinem Fokus auf Automatisierung und datengetriebene Logistik.

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Logistikbude spezialisiert sich auf die Automatisierung des Ladungsträgermanagements durch intelligente Datenverarbeitung. Die Software des Start-ups eliminiert manuelle Prozesse wie Kontenabgleiche, Bestandsprüfungen und Inventuren. Langfristiges Ziel ist die vollständige Automatisierung, die Echtzeit-Transparenz über die gesamte Lieferkette hinweg ermöglicht. Ten Hompel betont, dass der Ansatz des Unternehmens Logistikabläufe revolutionieren könnte.

Mit ten Hompels Engagement gewinnt Logistikbude nicht nur Fachwissen, sondern auch Glaubwürdigkeit in der Logistikbranche. Die Technologie des Start-ups zielt darauf ab, Abläufe zu optimieren, indem manuelle Prozesse abgebaut und die Datensichtbarkeit verbessert werden. Diese Partnerschaft könnte die Verbreitung automatisierter Lösungen im Supply-Chain-Management beschleunigen.

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