Harburger Empfang feiert Vielfalt und ehrt lokale Helden mit Bürgerpreis
Norbert ThiesHarburger Empfang feiert Vielfalt und ehrt lokale Helden mit Bürgerpreis
Empfang in Harburg: Ein Fest für Gemeinschaft und Vielfalt
Am Freitagabend fand der Harburger Empfang in der Helms-Halle des Harburger Theaters statt und zog über 350 Gäste an. Die vom Bezirksamt Harburg und der Bezirksversammlung ausgerichtete Veranstaltung würdigte lokale Initiativen, die den Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt im Stadtteil fördern.
Durch den Abend führte Demi Akpinar, dessen Programm mit Live-Auftritten aufwartete. Das Afro-Gospel-Ensemble begeisterte die Besucher, während das Ein-Mann-Stück "Hans Eidig – der Robin Hood von Harburg" einen regionalen Akzent setzte.
Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Harburger Bürgerpreises, der jährlich von der Bezirksversammlung an Personen oder Projekte vergeben wird, die das friedliche Miteinander in Harburg stärken. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Jürgen Heimath, Sophie Fredenhagen und Johannes Nettekoven überreichten die Preise gemeinsam.
Den ersten Platz belegte die Initiative "Sprach- und Kulturmittler:innen", die 2.000 Euro erhielt. Den zweiten Platz teilten sich SüdSuppe und die Suppenküche, die jeweils 1.000 Euro erhielten. Auf dem dritten Rang lagen Harburg schenkt e.V. und Serife Arora (für das Projekt "Nachbarschaften frei von häuslicher Gewalt"), die jeweils 500 Euro erhielten.
Zusätzlich wurde die Harburger Gedenkinitiative mit der Harburger Plakette ausgezeichnet – eine Würdigung für ihr Engagement in der Erforschung und Bewahrung der lokalen Geschichte.
Die Veranstaltung unterstrich Harburgs Verpflichtung zu bürgerschaftlichem Engagement und kultureller Vielfalt. Die Preisträger erhielten nicht nur Anerkennung, sondern auch finanzielle Unterstützung für ihre weitere Arbeit im Stadtteil. Der Abend klang mit Feiern lokaler Erfolge und einem gemeinsamen Gefühl des stolzen Zusammenhalts aus.






