24 April 2026, 14:39

GWD Minden muss letztes Heimspiel des Jahres nach Lübbecke verlegen

Großer Hallenstadium mit Zuschauern bei einem Handballspiel, mit Sitzplätzen und Stehplätzen, einem Netz auf der linken Seite, Hintergrundtexttafeln, Deckenbeleuchtung und freiliegenden Dachrohren.

Risiko zu hoch: Minden kann nicht in die Kampa-Halle zurückkehren - GWD Minden muss letztes Heimspiel des Jahres nach Lübbecke verlegen

Das letzte Heimspiel des Jahres von GWD Minden wird wegen anhaltender Verzögerungen bei der Sanierung nicht in der Kampa-Halle stattfinden. Das für den 21. Dezember geplante Spiel gegen die Füchse Berlin wird nun in der Kreissporthalle in Lübbecke ausgetragen. Als Hauptgründe für die Verlegung nannten die Verantwortlichen Sicherheitsbedenken sowie wiederholte Verschiebungen des Fertigstellungstermins.

Die Sanierungsarbeiten an der Kampa-Halle hatten bereits 2020 begonnen, doch das Projekt wurde immer wieder von Rückschlägen geplagt. Ursprünglich sollte die Halle am 20. Oktober 2024 übergeben werden – doch bis heute fehlt die endgültige Abnahme. Die Behörden des Kreises Minden-Lübbecke kamen zu dem Schluss, dass die Risiken weiterer Verzögerungen für das Spiel am 21. Dezember zu groß seien.

Mittlerweile wurde der frühestmögliche Fertigstellungstermin auf Dezember 2025 verschoben. Ohne eine vertragsgemäße Übergabe darf die Halle keine Spiele ausrichten. Die Mannschaft hatte daher keine andere Wahl, als das anstehende Spiel in eine Ausweichspielstätte zu verlegen.

Für die Fans bedeutet dies, dass sie das Spiel in Lübbecke statt in der gewohnten Kampa-Halle verfolgen müssen. Angesichts des verlängerten Sanierungszeitplans stellt sich zudem die Frage, wie es mit den weiteren geplanten Heimspielen in der Halle weitergeht. Sollten sich die Verzögerungen auch im nächsten Jahr fortsetzen, muss GWD Minden mit weiteren Anpassungen rechnen.

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