Grundschüler malen Hoffnung für die Ukraine in 15 Hilfskartons
Klaus-Günter SölzerGrundschüler malen Hoffnung für die Ukraine in 15 Hilfskartons
Schülerinnen und Schüler der Vorst-Grundschule haben 15 Kartons mit fröhlichen, bunten Botschaften für Menschen in der Ukraine gestaltet. Die Behälter werden in Kürze mit lebenswichtigen Medikamenten befüllt und als Teil einer humanitären Hilfsaktion der Organisation action medeor in das vom Krieg gezeichnete Land geschickt.
Das Projekt entstand, als Vertreter von action medeor die Schule zweimal besuchten, um die Kinder in die Unterstützung für die Ukraine einzubinden. Viele der Schülerinnen und Schüler haben ukrainische Wurzeln, und die Hilfsorganisation wollte ihnen die Bedeutung humanitärer Arbeit näherbringen. Durch das Bemalen der Kartons lernten die Kinder zudem, wie Hilfe zu Bedürftigen gelangt.
Im Lager der Organisation in Tönisvorst werden die farbenfrohen Boxen nun mit dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern gepackt. Action medeor, auch bekannt als die „Apotheke der Welt in Not“, verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Gesundheitsversorgung ärmerer Regionen. Jährlich unterstützt die Organisation Gesundheitsstationen in rund 100 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens.
Die Hilfsorganisation ist Teil von Aktion Deutschland Hilft, einem Bündnis führender deutscher Hilfsorganisationen. In Krisenfällen kann action medeor Medikamente und Ausrüstung innerhalb weniger Stunden in betroffene Gebiete liefern. Diese aktuelle Lieferung setzt die Mission fort, schnell und lebensrettend dort zu helfen, wo die Not am größten ist.
Die gestalteten Kartons werden bald in der Ukraine ankommen – beladen mit medizinischer Hilfe und Zeichen der Solidarität. Die Aktion ermöglicht es den Kindern vor Ort, sich mit globalen humanitären Einsätzen zu verbinden. Durch die Arbeit von action medeor gelangt lebenswichtige Unterstützung zu Menschen in Konfliktgebieten und darüber hinaus.






