20 March 2026, 20:56

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Lkw-Verstöße bei 58 Kontrollen aufgedeckt

Ein Lastwagen mit verschiedenen Waffen, Taschen und Gegenständen, mit einem Reifen auf der rechten Seite.

Großrazzia in Rheda-Wiedenbrück: 30 Lkw-Verstöße bei 58 Kontrollen aufgedeckt

Großrazzia bei Lkw-Kontrollen in Rheda-Wiedenbrück deckt zahlreiche Verstöße auf

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Bei einer groß angelegten Lkw-Kontrolle in Rheda-Wiedenbrück wurden vergangene Woche zahlreiche Verstöße festgestellt. Am 19. März 2026 überprüften die Behörden im Rahmen ihrer laufenden Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit 58 Fahrzeuge. An der Aktion waren Polizei, Zoll und Verkehrsaufsichtsbehörden beteiligt, die gemeinsam für die Einhaltung der Vorschriften sorgten.

An der gemeinsamen Kontrolle wirkten die Kreispolizeibehörde Gütersloh, das Hauptzollamt Bielefeld, die Bundesanstalt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Bezirksregierung Detmold mit. Von den 58 kontrollierten Lkw wurden 30 Verstöße dokumentiert. Acht Fahrer hatten gegen die Lenk- und Ruhezeiten verstoßen, zwei Fahrzeuge wurden wegen unzureichend gesicherter Ladung aus dem Verkehr gezogen.

Vier Lkw waren überladen, wobei ein Fahrzeug das zulässige Achslastlimit um 23 Prozent überschritt. Zudem kontrollierten Zollbeamte im Rahmen der Aktion 13 Personen, was zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen zwei Personen wegen illegaler Beschäftigung und Aufenthaltsverstößen führte. Ein weiterer Verstoß gegen das Abfallrecht wurde ebenfalls registriert.

Solche Kontrollen entsprechen einem Muster der vergangenen Jahre. Berichte der BALM aus den Jahren 2023 bis 2025 zeigen, dass Überladung, Manipulationen am Tachographen und fehlende Fahrerunterlagen bundesweit zu den häufigsten Problemen gehörten. Aktionen wie die "Lkw-Woche" in Nordrhein-Westfalen (1.200 Kontrollen 2024) und Bayern (900 Kontrollen 2025) führten zu Bußgeldern in Höhe von über 50 Millionen Euro, rund 500 Fahrzeugstilllegungen und mehr als 2.000 Fahrverboten.

Die Polizei Gütersloh bestätigte, dass ähnliche Kontrollen fortgesetzt werden, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und die Risiken im Straßenverkehr zu verringern.

Die jüngste Aktion unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im Güterverkehr. Die Behörden werden auch künftig regelmäßig Kontrollen durchführen, um Verstöße zu ahnden und die Regelungen durchzusetzen. Weitere Überprüfungen sind in den kommenden Monaten geplant, um die Verkehrssicherheitsstandards aufrechtzuerhalten.

Quelle