Fünfjähriger nach Hundebiss in Essen schwer verletzt – Halter unter Alkoholeinfluss
Klaus-Günter SölzerFünfjähriger nach Hundebiss in Essen schwer verletzt – Halter unter Alkoholeinfluss
Schwerverletztes Kind nach Hundebiss in Essener Kleingartenanlage
Ein fünfjähriges Kind hat schwere Verletzungen erlitten, nachdem es in einer Kleingartenanlage in Essen von einem Hund gebissen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend (24. April) in der Rahmstraße und löste umgehend polizeiliche Ermittlungen aus. Dem Hundehalter drohen nun Vorwürfe wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung.
Der Angriff geschah gegen 17:36 Uhr, als sich das Kind mit seiner Familie in der Gartenanlage aufhielt. Der Hund, ein Antikdogge, biss dem Kind in den Kopf und verursachte dabei schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten das Kind umgehend in ein Krankenhaus zur Behandlung.
Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich der 29-jährige Halter – ein deutscher Staatsbürger – in einer Laube auf dem Grundstück. Die Behörden bestätigten später, dass er Alkohol getrunken hatte; ein Arzt entnahm eine Blutprobe zur Untersuchung. Polizei, Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und Hundeführer sicherten das Tier und brachten es in ein Tierheim.
Gegen den Halter wurden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Fahrlässigkeit eingeleitet. Der Hund bleibt vorerst in der Obhut des Tierheims, während das Verfahren läuft.
Das Kind wird nach dem Angriff medizinisch versorgt. Die Polizei prüft die genauen Umstände, darunter das Verhalten des Halters und des Hundes. Die Ermittlungen sollen klären, ob weitere rechtliche Schritte notwendig sind.






