24 May 2026, 14:42

Fünf Tonnen gerettete Lebensmittel: Dortmunds Foodsharing-Aktion macht Druck auf die Politik

Aktion gegen Lebensmittelverschwendung: Über fünf Tonnen Essen auf dem Friedensplatz verteilt

Fünf Tonnen gerettete Lebensmittel: Dortmunds Foodsharing-Aktion macht Druck auf die Politik

Dortmunder Foodsharing-Initiative zeigt Ausmaß der Lebensmittelverschwendung

Am Samstag, dem 27. September 2025, veranstaltete die Dortmunder Foodsharing-Gruppe eine öffentliche Aktion, um auf das enorme Ausmaß der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Der Friedensplatz vor dem Rathaus verwandelte sich dabei in eine beeindruckende Bühne für über fünf Tonnen gerettete Lebensmittel. Die Organisator:innen wollten damit lokale Verantwortungsträger:innen zum Handeln bewegen und bessere Politiken zur Abfallvermeidung anstoßen.

Den Auftakt bildete eine eindrucksvolle Ausstellung mit mehr als 400 Kisten, gefüllt mit Obst, Gemüse und Backwaren – allesamt vor der Entsorgung bewahrt, und das an nur einem Tag. Besucher:innen wurden aktiv einbezogen, etwa durch ein „Smoothie-Fahrrad“, mit dem sie selbst Getränke mixen und Kindern gleichzeitig den Wert von Lebensmitteln näherbringen konnten.

Zum Abschluss gab es eine große kostenlose Abgabe: Gäste durften gerettete Lebensmittel in Stoffbeutel füllen. Unterstützt wurde die Aktion von der EDG Entsorgung Dortmund GmbH, die für den Anlass 1.000 wiederverwendbare Beutel zur Verfügung stellte.

Dennis Görlich, Vorsitzender von foodsharing Dortmund e.V., zeigte sich überrascht über die schiere Menge der geretteten Ware. Gleichzeitig bedauerte er, dass keine Vertreter:innen aus Rat oder Stadtverwaltung anwesend waren. Dennoch wurde die Veranstaltung als Erfolg gewertet – sowohl wegen ihrer aufklärerischen Wirkung als auch als Impuls für künftiges Engagement.

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Die Aktion unterstrich nicht nur das Engagement der Ehrenamtlichen, sondern auch die Dringlichkeit, Lebensmittelverschwendung einzudämmen. Über fünf Tonnen Lebensmittel fanden an diesem Tag neue Abnehmer:innen – ein Beweis dafür, was täglich gerettet werden könnte. Die Organisator:innen hoffen nun, dass die eindrückliche Präsentation zu konsequenteren lokalen Maßnahmen gegen Verschwendung führt.

Quelle