Fraunhofer-Studie enthüllt: So wählen Firmen ihre Microsoft-Dynamics-365-Partner aus
Norbert ThiesFraunhofer-Studie enthüllt: So wählen Firmen ihre Microsoft-Dynamics-365-Partner aus
Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) hat das Partnernetzwerk von Microsoft für die Einführung von ERP-Systemen untersucht. Der Bericht zeigt auf, nach welchen Kriterien Unternehmen Anbieter für Dynamics-365-Lösungen auswählen – wobei die Fachkompetenz und die Größe der Partner eine zentrale Rolle spielen. Microsoft selbst setzt diese Systeme nicht direkt ein, sondern verlässt sich auf zertifizierte Drittanbieter.
Im Mittelpunkt der Studie standen Partner, die Microsofts beiden wichtigsten ERP-Plattformen anbieten: Dynamics 365 Business Central sowie Dynamics 365 Finance & Supply Chain Management. Von den analysierten Anbietern haben sich 28 auf Business Central spezialisiert, während sich 11 auf Finance & SCM konzentrieren. Acht weitere Unternehmen unterstützen beide Systeme.
Die meisten Partner im Netzwerk sind mittelgroß und beschäftigen zwischen 50 und 500 Mitarbeiter. Größere Unternehmen decken in der Regel mehr Branchen ab und bieten ein breiteres Dienstleistungsspektrum. Allerdings spezialisieren sich nur wenige auf den Einzelhandel oder die Prozessindustrie, obwohl viele in mehreren Sektoren tätig sind.
Bei der Auswahl eines Partners legen Unternehmen besonderen Wert auf Branchenkenntnisse, Unternehmensgröße, interne Strukturen und den Standort. Die Studie ergab zudem, dass die meisten Anbieter national agieren – weniger als die Hälfte unterhält internationale Niederlassungen.
Der Bericht des Fraunhofer IML bietet eine detaillierte Bestandsaufnahme der Landschaft der Microsoft-Dynamics-365-ERP-Partner. Er identifiziert zentrale Trends in den Bereichen Spezialisierung, Unternehmensgröße und geografische Reichweite. Die Erkenntnisse sollen Unternehmen dabei helfen, fundiertere Entscheidungen bei der Wahl eines Implementierungspartners zu treffen.






