25 March 2026, 20:29

FDP nach Wahldebakel: Strack-Zimmermann schlägt Dreierführung mit Kubicki und Höne vor

Plakat für die Coalition Nationale, eine nicht-regierungsnahe Initiative, mit einer Gruppe von Menschen, die einen Hammer und eine Sichel halten, und Texten, die Informationen über die Organisation enthalten.

FDP nach Wahldebakel: Strack-Zimmermann schlägt Dreierführung mit Kubicki und Höne vor

FDP steht nach Wahldebakel in Baden-Württemberg vor internen Führungsdebatten

Nach einem enttäuschenden Wahlergebnis in Baden-Württemberg diskutiert die FDP intern über ihre künftige Führung. Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat trotz anfänglicher Absage Wolfgang Kubicki einen gemeinsamen Antritt vorgeschlagen. Zudem regte sie an, den stellvertretenden Vorsitzenden Henning Höne in ein gemeinsames Führungskonzept einzubinden.

Bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg verlor die FDP deutlich an Zustimmung: Die Partei fiel von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent und verpasste damit den Wiedereinzug in den Landtag. Vergleichbare Entwicklungen in anderen Bundesländern liegen für denselben Zeitraum nicht vor.

Nach der Wahl wandte sich Strack-Zimmermann an Kubicki mit dem Vorschlag, gemeinsam die Parteispitze zu übernehmen. Sie argumentierte, dass ihre unterschiedlichen Stärken eine breitere Wählerbasis ansprechen könnten. Kubicki lehnte den Plan zunächst ab.

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Strack-Zimmermann bezeichnete Kubicki als gradlinigen und erfahrenen Politiker – ähnlich wie sie selbst. Gerüchte, die beiden könnten nicht zusammenarbeiten, wies sie als haltlos zurück. Neben Kubicki brachte sie auch Henning Höne als möglichen Partner ins Spiel und lobte dessen Erfahrung sowie seine künftige Rolle in der Partei.

Ihrer Ansicht nach würde eine Zusammenarbeit zwischen ihr, Kubicki und Höne helfen, das Vertrauen in die FDP wiederherzustellen. Höne stehe für die Generation, die die langfristige Ausrichtung der Partei prägen werde.

Nach dem herben Wahlrückschlag muss die FDP nun über ihre Führungsstruktur entscheiden. Strack-Zimmermann zeigt sich weiterhin offen für ein gemeinsames Ticket, auch wenn Kubicki noch nicht zugestimmt hat. Die nächsten Schritte der Partei hängen davon ab, wie sie mit internen Spannungen und dem Vertrauen der Wähler umgeht.

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