09 June 2026, 18:36

Essens erstes "Generationenquartier"-Projekt: Nachhaltiger Kindergarten startet mit modularer Bauweise

Nachbarschaft der Generationen: Neue Kita-Germaniastraße empfohlen

Essens erstes "Generationenquartier"-Projekt: Nachhaltiger Kindergarten startet mit modularer Bauweise

Essens „Generationenquartier“-Projekt nimmt Fahrt auf: Zweistöckiger Kindergarten als erstes Vorhaben

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Das Essener Projekt „Generationenquartier“ schreitet mit dem Bau eines neuen, zweigeschossigen Kindergartens als erster Priorität voran. Die Einrichtung wird Platz für 85 Kinder bieten und nachhaltig gestaltet sein – mit einem begrünten Dach und Photovoltaikanlagen. Dank modularer Bauweise sollen die Baukosten unter dem veranschlagten Budget bleiben.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Bau hat die Pläne für den Kindergarten genehmigt, der auf einem 18 mal 25 Meter großen Grundstück entstehen wird. Im Inneren sind vier Gruppenräume vorgesehen: 15 Plätze für Kinder unter drei Jahren und 70 für ältere Kinder. Außen entsteht auf 1.000 Quadratmetern ein Spielplatz mit vielfältigen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten.

Das Gebäude wird an das Fernwärmenetz angeschlossen und verfügt über eine Frischküche für die Mahlzeiten. Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher stehen auf dem nahegelegenen Parkplatz an der Jahnstraße zur Verfügung, zudem gibt es sechs Fahrradständer am Eingang. Die modulare Bauweise reduziert Abfall, beschleunigt die Montage und minimiert wetterbedingte Verzögerungen.

Mit geschätzten Kosten von 4,35 Millionen Euro liegt das Projekt deutlich unter dem ursprünglichen Budget von 5,7 Millionen Euro. Nach Fertigstellung des Kindergartens folgt die nächste Phase: der Bau einer neuen Zweifach-Sporthalle. Parallel laufen die Arbeiten am Borbecker Schwimmbad weiter – beides Teil der Gesamtentwicklung des Generationenquartiers.

Der Kindergarten wird das erste fertiggestellte Bauwerk des Generationenquartiers sein. Seine nachhaltigen Merkmale und die Kosteneinsparungen unterstreichen die Vorteile der modularen Bauweise. Weitere Projekte wie Grünflächen, ein Nachbar*innentreff und Wohnbereiche folgen in späteren Abschnitten.

Quelle