25 March 2026, 04:27

E.ON erhöht Dividende trotz schwächerer Geschäftsprognose für 2026

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal" zeigt.

E.ON erhöht Dividende trotz schwächerer Geschäftsprognose für 2026

E.ON kündigt höhere Dividende an – trotz gedämpfter Geschäftsaussichten

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Der Energiekonzern E.ON will seine Dividendenausschüttung erhöhen, obwohl die Wachstumsprognosen verhalten ausfallen. Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 soll die Ausschüttung von 0,57 Euro pro Aktie beschlossen werden. Dies erfolgt vor dem Hintergrund angepasster Finanzziele angesichts veränderter Marktbedingungen.

Die Aktie des Unternehmens erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, korrigierte seitdem jedoch auf etwa 18,85 Euro.

Für das Jahr 2026 rechnet E.ON mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses. Die Unternehmensführung prognostiziert ein bereinigtes EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro – ein Rückgang gegenüber früheren Werten. Hauptgrund sind bilanzielle Anpassungen, die vorübergehende regulatorische Effekte betreffen.

Um das langfristige Wachstum zu stärken, hat E.ON sein Investitionsbudget um 10 Prozent auf 48 Milliarden Euro bis 2030 erhöht. Die Mittel fließen vor allem in den Ausbau der Netzinfrastruktur. Das Tempo der Investitionen hängt jedoch von Entscheidungen der Bundesnetzagentur ab.

Bis zum Ende des Jahrzehnts strebt das Unternehmen für sein Netzgeschäft ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro an. Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai 2026 erwartet wird, soll weitere Fortschritte aufzeigen.

Strompreise: Rückgang für Haushalte, aber höhere Tarife für Neukunden Unterdessen sind die Strompreise für deutsche Haushalte seit Anfang 2026 um etwa 7 Prozent gesunken. Eine Bundesförderung in Höhe von 6,5 Milliarden Euro senkte die Netzentgelte um 2,2 Cent pro Kilowattstunde, was die Kosten um rund 17 Prozent verringerte. Gleichzeitig trieben steigende geopolitische Spannungen seit Ende Februar – darunter der Iran-Konflikt – die Tarife für Neukunden um 11 Prozent in die Höhe: von 23,6 auf 26,12 Cent pro Kilowattstunde bis Mitte März.

Die geplante Dividendenerhöhung unterstreicht das Vertrauen von E.ON in seine Finanzstrategie, auch wenn die Erträge kurzfristig unter Druck stehen. Der ausgeweitete Investitionsplan zeigt die Priorität des Netzausbaus, wobei die Umsetzung von regulatorischen Genehmigungen abhängt. Über die vorgeschlagene Dividende stimmen die Aktionäre auf der anstehenden Hauptversammlung ab.

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