DEUTZ übernimmt Führung bei ARX Robotics für militärische KI-Fahrzeuge
Klaus-Günter SölzerDEUTZ übernimmt Führung bei ARX Robotics für militärische KI-Fahrzeuge
DEUTZ AG übernimmt Führungsrolle bei neuer Finanzierungsrunde von ARX Robotics
Die DEUTZ AG hat bei der jüngsten Finanzierungsrunde des Rüstungstechnologieunternehmens ARX Robotics eine führende Rolle übernommen. Ziel der Partnerschaft ist die Entwicklung fortschrittlicher digitaler Systeme für unbemannte militärische Fahrzeuge. Beide Unternehmen planen, ihre Technologien zu integrieren – beginnend mit batterieelektrischen Antrieben.
Im Rahmen der Zusammenarbeit werden die Antriebssysteme von DEUTZ in die unbemannten Plattformen von ARX Robotics eingebunden. Zunächst liegt der Fokus auf batterieelektrischen Einheiten. Ein zentrales Element der Kooperation ist eine neue Schnittstelle, die das KI-gestützte Betriebssystem Mithra OS von ARX mit den DEUTZ-Systemen verknüpft und so eine nahtlose digitale Steuerung ermöglicht.
Die Investition von DEUTZ passt zu dessen übergeordneter Strategie, sich im Bereich unbemannter Systeme weiter auszubauen. Darüber hinaus wird das Unternehmen über seine Sparten Energy und NewTech mobile Energieinfrastrukturen bereitstellen. Die Partnerschaft knüpft an eine frühere Zusammenarbeit zwischen ARX Robotics und dem Drohnenhersteller Helsing an, die auf den Aufbau eines KI-gestützten Aufklärungssystems für europäische Streitkräfte abzielte.
Marc Wietfeld, CEO von ARX Robotics, bezeichnete den Deal als "wichtigen Schritt zur Stärkung der technologischen Souveränität Europas". Sebastian Schulte, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG, pflichtete dem bei und betonte, dass solche Partnerschaften entscheidend seien, um die Verteidigungsfähigkeiten Europas zu erhalten. Die Finanzierungsrunde soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.
Das Abkommen unterstreicht das weitere Engagement von DEUTZ im Bereich unbemannter Verteidigungssysteme. Durch die Kombination der KI-basierten Plattformen von ARX mit der eigenen Antriebstechnologie will das Unternehmen die Innovation im Bereich militärischer Mobilität vorantreiben. Die Partnerschaft trägt zudem zu den größeren Bestrebungen bei, die industriellen und verteidigungspolitischen Kapazitäten Europas zu stärken.






