22 March 2026, 20:42

Cyberangriff legt Stadtwerke Detmold lahm – Kundendaten in Gefahr

Plakat mit "Nationales Cyber Range" in fetter weißer Schrift auf blauem Hintergrund, das eine Weltkugel mit mehreren angeschlossenen Computern zeigt.

Cyberangriff legt Stadtwerke Detmold lahm – Kundendaten in Gefahr

Stadtwerke Detmold von schwerem Cyberangriff betroffen – Systeme seit Montag offline

Die Stadtwerke Detmold sind Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden, durch den ihre Systeme seit Montag lahmgelegt sind. Kunden können weder Online-Dienste nutzen noch das Unternehmen kontaktieren, da Telefonleitungen und E-Mail-Verkehr weiterhin ausgefallen sind. Die Behörden ermitteln nun wegen des Sicherheitsvorfalls und prüfen mögliche Auswirkungen auf Kundendaten.

Der Angriff legte zentrale Abläufe lahm, darunter die Zählerstandsmeldungen und den Kundenservice. Auf der Startseite des Unternehmens ist lediglich ein kurzer Hinweis auf einen großflächigen IT-Ausfall zu finden – weitere Erklärungen fehlen. Die Telefonleitungen, einschließlich des Kundenservicecenters, sind seit über zwölf Stunden nicht erreichbar, und E-Mails werden unzustellbar zurückgeschickt.

Erste Ermittlungen zeigen, dass die IT-Infrastruktur der Stadtwerke veraltet und anfällig war. Dazu gehörten ungepatchte Instanzen von Windows Server 2008, PHP-Skripte aus dem Jahr 2013 und sogar ein Windows Server 2003 R2 von 2009. Veraltete Protokolle wie Telnet und SMBv1 waren über offene Ports monatelang ungeschützt zugänglich – erst nach der Entdeckung des Angriffs am Montag wurden einige Systeme abgeschaltet.

Das Landeskriminalamt (LKA) ist informiert und untersucht den Vorfall. Zwar bleibt die Versorgungssicherheit für Trinkwasser, Strom, Gas und Fernwärme unverändert gewährleistet, doch ob Kundendaten kompromittiert wurden, wird noch geprüft.

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Der Cyberangriff hat die Stadtwerke Detmold in eine schwierige Lage gebracht: Während das Unternehmen um die Wiederherstellung der Dienste kämpft, steht es wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen in der Kritik. Kunden müssen weiterhin mit Einschränkungen leben, während die Behörden das volle Ausmaß des Angriffs bewerten.

Quelle