Borussia Mönchengladbach steckt in der tiefsten Krise seit Jahren
Borussia Mönchengladbach bleibt nach acht Bundesliga-Spielen ohne Sieg. Mit nur drei Punkten steht der Verein auf dem letzten Tabellenplatz. Interimstrainer Eugen Polanski hat die Wende bisher nicht geschafft – seine Zukunft ist ungewiss.
Auch unter Polanski, der die Mannschaft als Übergangscoach übernommen hat, halten die Probleme an. Trotz der schwachen Ergebnisse hat der Klub bisher auf einen sofortigen Wechsel verzichtet, selbst nach der Heimniederlage gegen den Karlsruher SC.
Am Dienstag folgt das entscheidende DFB-Pokal-Duell gegen denselben Gegner. Eine weitere Niederlage würde das Selbstvertrauen der Mannschaft weiter erschüttern und Polanskis Position zusätzlich schwächen.
Vor der Länderspielpause im November stehen noch zwei wichtige Ligapartien an: Mönchengladbach trifft zunächst auf den FC St. Pauli, bevor am 8. November um 18:30 Uhr der 1. FC Köln im eigenen Stadion empfängt wird. Die Ergebnisse dieser Spiele könnten über Polanskis Schicksal entscheiden.
Der Verein will mit dem aktuellen Trainer eine klare Perspektive entwickeln. Überzeugende Leistungen in beiden Partien könnten ihm einen langfristigen Vertrag einbringen. Weitere Niederlagen hingegen würden wahrscheinlich das Ende seiner Amtszeit bedeuten.
Polanski soll vorerst bis zur Novemberpause im Amt bleiben. Seine Zukunft hängt von den Ergebnissen gegen St. Pauli und Köln ab. Die nächsten Schritte des Klubs werden davon abhängen, ob es ihm endlich gelingt, den dringend benötigten ersten Sieg einzufahren.






