Achtstündige Rettungsaktion: Feuerwehr Bochum birgt 45-Kilo-Metallkugel von Kirchturmspitze
Norbert ThiesAchtstündige Rettungsaktion: Feuerwehr Bochum birgt 45-Kilo-Metallkugel von Kirchturmspitze
Feuerwehr in Bochum führt ungewöhnliche achtstündige Rettungsaktion durch
Feuerwehrleute in Bochum haben am Montag einen ungewöhnlichen, acht Stunden dauernden Einsatz durchgeführt, um eine schwere Metallkugel von einer Kirchturmspitze zu bergen. Das 45 Kilogramm schwere Objekt, das in 54 Metern Höhe lag, stellte wegen starker Winde und stürmischer Bedingungen eine ernste Gefahr dar.
Der Notruf ging gegen 14:20 Uhr ein, woraufhin rund 20 Einsatzkräfte ausrückten. Kräfte der Innenstadtwache und der Freiwilligen Feuerwehr Bochum-Mitte beteiligten sich an der Aktion. Um die Kugel zu erreichen, setzten sie einen 72 Meter langen Teleskopmast ein, der von einem Fachunternehmen aus Essen bereitgestellt wurde.
Der Einsatz erforderte präzise Planung: Die Feuerwehr sicherte die 70 Zentimeter breite Kugel zunächst mit einem Netz, bevor sie von der Melanchthon-Kirche in Bochum-Ehrenfeld gelöst wurde. Anschließend wurde sie kontrolliert zu Boden gelassen. Während der Bergung musste die Königsallee mehrmals in Fahrtrichtung gesperrt werden, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Hätte man die Kugel nicht entfernt, hätten die Behörden nach eigenen Angaben eine vollständige, langfristige Sperrung der Königsallee in beide Richtungen veranlassen müssen. Nach der Bergung wurde das Objekt an die Kirchenvertreter übergeben.
Der Einsatz endete nach fast acht Stunden erfolgreich: Die Verkehrsbehinderungen wurden aufgehoben, und die Kugel konnte sicher an die Kirche zurückgegeben werden. Die Aktion verhinderte eine längerfristige Straßensperrung und beseitigte die akute Gefahr durch das instabile Objekt.






