A59 bei Leverkusen acht Monate dicht – überraschend entspannter Start
Klaus-Günter SölzerA59 bei Leverkusen acht Monate dicht – überraschend entspannter Start
A59 bei Leverkusen für acht Monate voll gesperrt – erste Tag verläuft überraschend reibungslos
Die Autobahn A59 in Richtung Leverkusen ist ab dem Düsseldorfer Kreuz-Süd für acht Monate voll gesperrt. Trotz anfänglicher Bedenken verlief der erste Tag weitgehend ohne größere Störungen: Der Verkehr floss auf den Umleitungsstrecken zügig, und Autofahrer in der Region kamen ohne nennenswerte Verzögerungen ans Ziel.
Die Sperrung begann am Donnerstag und betrifft den Abschnitt zwischen Monheim und Leverkusen. Doch bereits am Morgen meldete die Verkehrsredaktion freie Fahrbahnen auf Ausweichrouten und Nebenstrecken. Lediglich auf der Frankfurter Straße in Düsseldorf-Garath bildete sich ein kleiner Stau, größere Rückstaus blieben jedoch aus.
Shalin N’doje, der an einer nahegelegenen Tankstelle arbeitet, gab zu, von der Sperrung nichts gewusst zu haben – die Nachricht überraschte ihn. Torben Using, ein Student aus Urdenbach, hatte vorsorglich früher losgefahren, um mögliche Verzögerungen zu umgehen. Seine Vorbereitung spiegelte die gemischten Reaktionen der Pendler wider: Manche akzeptierten die Baumaßnahmen als notwendig, andere zeigten sich verärgert.
Der Zeitpunkt der Sperrung könnte ihren Einfluss abgemildert haben. Da aktuell Herbstferien sind, war das Verkehrsaufkommen geringer, was die Umleitungsrouten entlastete. Die meisten Autofahrer erreichten ihr Ziel daher pünktlich.
Bisher hat die Vollsperrung der A59 weniger Probleme verursacht als befürchtet. Die Ausweichstrecken blieben weitgehend frei, und die Pendler passten sich schnell an die neuen Gegebenheiten an. Die Sperrung dauert noch acht Monate an – mit der Rückkehr zum normalen Alltag könnten sich die Verkehrsströme jedoch noch verändern.






