76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement
Klaus-Günter Sölzer76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Engagement
Ute Schallenberg, eine 76-jährige Frau aus Isselhorst, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte ihr die Ehrung in Würdigung ihres lebenslangen Engagements für die Gemeinschaftsarbeit. Für Schallenberg ist die persönliche Auszeichnung ein gemeinsamer Erfolg aller Beteiligten in ihren Projekten.
Seit Jahrzehnten setzt sich Schallenberg dafür ein, Menschen durch Musik und Unterstützung zusammenzubringen. In den 1980er-Jahren kämpfte sie für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle in ihrer örtlichen Kirchengemeinde. Später wurde sie zur Initiatorin, Mitbegründerin und langjährigen Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Kirchenmusik.
Ihr Einsatz ging über die Musik hinaus, als 2020 jesidische Familien in Niehorst ankamen. Sie leistete praktische Hilfe und gründete einen kleinen Kinderchor, um die Familien zu vereinen. Der Chor entwickelte sich zu einer sozialen Brücke für die Neuankömmlinge.
Neben ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten arbeitete Schallenberg als selbstständige Ernährungsberaterin. Zudem engagierte sie sich im Vorstand des Isselhorster Heimatvereins und stärkte so die lokalen Verbindungen. Ihr Wirken hat in der Gemeinde nachhaltige Spuren hinterlassen.
Das Bundesverdienstkreuz würdigt Schallenbergs jahrzehntelangen freiwilligen Einsatz. Ihr Engagement in den Bereichen Musik, Integration und lokale Vereine hat das Leben vieler Menschen in Isselhorst und darüber hinaus bereichert. Die Auszeichnung steht für ihre Überzeugung, dass gemeinschaftliche Erfolge allen gehören, die sich einbringen.






