24 April 2026, 18:56

60-Jähriger aus Dülmen verliert Zehntausende an Cybertrading-Betrüger

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

60-Jähriger aus Dülmen verliert Zehntausende an Cybertrading-Betrüger

60-Jähriger aus Dülmen verliert fünfstelligen Betrag an Online-Betrüger

Ein 60-jähriger Mann aus Dülmen ist auf Online-Betrüger hereingefallen und hat dabei einen fünfstelligen Geldbetrag verloren. Der Betrug begann, als er nach einer Anzeige in den sozialen Medien einer WhatsApp-Gruppe beitrat, die Anlageberatung anbot. Die Behörden warnen, dass es sich hier um einen weiteren Fall von Cybertrading-Betrug handelt, bei dem ahnungslose Sparer ins Visier genommen werden.

Das Opfer stieß zunächst über eine Werbeanzeige in den sozialen Netzwerken auf den Betrug. Dort wurde eine WhatsApp-Gruppe beworben, in der Mitglieder angeblich lukrative Anlageempfehlungen teilten. Vertrauensselig trat er der Gruppe bei und folgte den dortigen Tipps.

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Später überwies er eine größere Summe an einen Vermittler – in der Annahme, das Geld werde in Aktien investiert. Erst Monate später bemerkte er, dass etwas nicht stimmte. Als er versuchte, auf sein Online-Konto zuzugreifen, war dieses gesperrt – sein Geld war verschwunden.

Bei Cybertrading-Betrug handelt es sich meist um gefälschte Anlageangebote für Aktien, Devisen oder Kryptowährungen. Die Betrüger nutzen soziale Medien und Messengerdienste, um ihre Opfer mit Versprechungen hoher Renditen zu ködern. Sobald das Geld überwiesen ist, verschwinden die Kriminellen spurlos – und die Anleger haben keine Möglichkeit mehr, ihr Vermögen zurückzuholen.

Der Fall aus Dülmen zeigt die Gefahren unregulierter Anlageangebote im Internet. Oft bemerken die Opfer den Betrug erst, wenn sie keinen Zugriff mehr auf ihre Konten haben. Die Polizei rät zur Vorsicht bei unerbetenen Finanztipps, insbesondere über soziale Medien oder Messengerdienste.

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